Passives Dehnen
Passive Dehnungen sind eine wichtige Ergänzung der manuellen Therapien und eignet sich:
als Vorbereitung für eine spätere Muskelbelastung
zur Verbesserung der Beweglichkeit
zur Prophylaxe und Behandlung von Muskelverkürzungen
zur Verletzungsprophylaxe
zum Verbessern der Muskel-Regeneration
zur Reduktion des Muskeltonus
zur psychischen Entspannung
Durch passives Dehnen können Verspannungen sehr wirkungsvoll behandelt werden. Solche Verspannungen können bei Misstritten, leichten Sportverletzungen und ähnlichem entstehen. Bei einer Überbelastung eines Muskels reagiert der Muskel natürlicherweise in dem er sich verkürzt. Auch Schonhaltungen können zu einer Verkürzung der Muskeln führen. All dies kann die Muskelschmerzen und Verspannungen zusätzlich erhöhen. Zudem steigt das Risiko für erneute Verletzungen, da die Beweglichkeit eingeschränkt ist. Regelmässiges aktives und passives Dehnen kann Ihnen helfen diese muskulären Disbalancen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Aktive und passive Dehnungen können auch präventiv angewendet werden und sollten in jedem Training vor und nach der Muskelbelastung angewendet werden.
Beim aktiven Dehnen, auch als Streching bekannt, werden die Muskeln selber gedehnt. Beim passiven Dehnen werden Sie von einer anderen Person gedehnt, dabei kann gezielter an der Schmerzgrenze gearbeitet werden.
Muskelverkürzungen durch Schonhaltungen, Misstritt, Stoss oder andere Verletzungen führen zu muskulären Dysbalancen im Körper. Das Resultat sind Verspannungen - diese führen in benachbarten Muskeln zu einer weiteren Verkürzung - ein Teufelskreis entsteht. Die Beweglichkeit wird zunehmend eingeschränkt und Schmerzen, sogar Taubheitsgefühle können entstehen.
Durch Dehnungen - aktiv und passiv - kann das Gleichgewicht der Muskeln wieder hergestellt werden.
Hält eine Muskelverkürzung über einen längeren Zeitraum an, fördert diese die Entstehung von so genannten aktiven, myofaszialen Triggerpunkten. Aktives und passives Dehnen sollte zu jedem Sporttraining gehören und wird in verschiedenen manuellen Therapien wie z.B Massage oder Triggerpunkt-Therapie als ergänzendes Mittel eingesetzt, um dem Körper den richtigen Muskeltonus zurückzugeben.