Atemtherapie ist eine ganzheitliche Form der Körperarbeit welche:
Körper und Seele sehr entspannt
Das Körpergefühl und das Körpererleben positiv verändert
Das sich in seinem Körper zu Hause fühlen fördert
Das eigene Selbsterleben und Selbstwertgefühl hebt
Die Aufmerksamkeit sich gegenüber feinfühliger werden lässt
Das Entdecken persönlicher Ressourcen fördert
und den Umgang mit sich selber behutsamer werden lässt - kurz:
Sie lernen sich besser kennen und schätzen und erleben dabei Entspannung und WohlgefühlMethoden der Atemtherapie:
Das Behandlungsprinzip besteht aus Körperarbeit mit dem Atem über den Kleidern, Atemmassage auf der Haut, Vokalarbeit mit der Stimme und beraterischem Gespräch.
Die Atemarbeit kann einzeln oder in Gruppen, im Stehen, Gehen, Sitzen oder Liegen geschehen.
Was verändert Atemtherapie?
wirkt auf das vegetative Nervensystem.
wirkt ausgleichend auf Sympathicus/Parasympathicus.
wirkt entspannend oder anregend, je nach Interventionsform
bringt einem in Kontakt mit den 6 Seinsdimensionen nach Yvonne Maurer:
psychisch-geistig (psychologische Aspekte, bewusste und unbewusste Anteile),
körperlich (Beweglichkeit, Haltung und Ausdruck),
sozial (Gesellschaft, Beruf, Beziehungen),
spirituell bzw. meditativ-transzendent (Sinnfragen, Philosophie, Religion, Meditation).
räumlich (räumlichen Erfahrungen, Ökologie)
zeitlich (Zeitmanagement, Vereinigung von Vergangenheit und Zukunft zum Hier und Jetzt)
bringt einem in Kontakt mit seiner Geschichte
verändert das eigene Körper-Bewusstsein .
entwickelt mehr Sensitivität für den eigenen Körper
baut Stress ab
wirkt blutdrucksenkend
baut Ängste ab
stärkt das Selbstvertrauen
stärkt das Vertrauen zur Umwelt
stärkt den Glauben an die eigene Wirksamkeit
wirkt Schmerzlösend bei Spannungs-Schmerz
aktiviert die Selbstheilungskräfte
Bringt Energien wieder in Fluss
verbessert allgemein die Befindlichkeit
Was ist Atemtherapie nicht?
"nur" etwas für Asthmatiker
"nur" eine Form richtig atmen zu lernen
"nur" etwas für Raucher
Atemtherapie ist AUCH dafür geeignet - aber nicht nur!
Atemtherapie ist MEHR!
Wann können Sie von Atemtherapie profitieren?
als gesunde Person
immer
und im Speziellen, wenn Ihre Gesundheit angeschlagen ist bei:
Psychosomatisch
Allgemeines psychosomatisches Syndrom
Psycho-vegetative Erschöpfungs- und Spannungszustände
Psychische Störungen
Ergänzend zu psychiatrischer Behandlung
Ess- und Verdauungsstörungen
Borderline
Burnout
Depressionen
Phobien
Erwartungsängste
Zwangsstörungen
Panikattacken
Sexualstörungen und Missbrauchserfahrungen
Funktionellen und degenerativen Erkrankungen
Atemwegserkrankungen: Asthma, Emphysem
Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungssystems: Skoliose, Ischias, Hals-Nacken-Schultersyndrome, Bandscheibenschäden
Neurologische Erkrankungen:Ischias, Parkinson
Autoimmunerkrankungen: Rheumatische Beschwerden
Herz/Kreislauferkrankungen: Hypertonie (Bluthochdruck), Hypotonie (niederer Blutdruck)
Weitere Anwendungsmöglichkeiten:
Prüfungsängste
Schlafstörungen
Kopfschmerzen/Migräne
Schwangerschaft und Verarbeitung des Geburtserlebnisses
Beziehungskonflikten
Anwendung zur Mobilisierung
Vitalisierung
Palliativpflege
Sterbebegleitung
Trauer
Postoperativ zur Rehabilitation nach Operationen und schweren Krankheiten
Begleitend bei Bestrahlung/Chemotherapie
Atemtherapie lässt sich sehr gut mit psychologischer Beratung oder Triggerpunktarbeit kombinieren.
Wann sollte Atemtherapie unterlassen werden?
Bei akuten Infektionen - im Zweifelsfall oder bei Fragen berate ich Sie gerne.
Zu Beachten:
Für die Behandlung nehmen Sie bitte lockere, bequeme Baumwollkleidung und Socken mit.
Nähere Informationen erhalten Sie bei Romy Fischer
Infos zum abgeschlossenen Pilotprojekt von Romy Fischer am Inselspital Bern zum Thema "Atemtherapie als salutogenetische Chance im nephrologischen Ambulatorium"
Psychologische Beratung Atemmassage Beckenbodentraining Triggerpunktarbeit